SEUS PTGI — Shader für Raytracing und globale Beleuchtung in Minecraft
SEUS PTGI bringt pfadverfolgte globale Beleuchtung und Reflexionen nach Minecraft — ganz ohne RTX-Karte. Optik, Leistung und Kompatibilität…
SEUS PTGI bringt pfadverfolgte globale Beleuchtung und Reflexionen nach Minecraft — ganz ohne RTX-Karte. Optik, Leistung und Kompatibilität erklärt.
SEUS PTGI — Shader für Raytracing und globale Beleuchtung in Minecraft
SEUS PTGI ist ein experimenteller Zweig des Shaderpacks Sonic Ether's Unbelievable Shaders für Minecraft mit einer eigenen softwarebasierten Raytracing-Implementierung, die keine Grafikkarte mit RTX-Hardwarebeschleunigung benötigt. Die Abkürzung PTGI steht für Path Traced Global Illumination — pfadverfolgte globale Beleuchtung; das ist die Kerntechnologie des Packs, zu der noch verfolgte Reflexionen hinzugefügt wurden. Anders als typische Shader, die nur mit dem sichtbaren Bildschirmbild arbeiten, berücksichtigt dieses Pack auch die Geometrie außerhalb des Sichtfelds des Spielers, wodurch sich Licht und Reflexionen physikalisch korrekter verhalten.
Visuelle Merkmale
Beleuchtung: pfadverfolgte globale Beleuchtung. Licht wird von Oberflächen reflektiert und trägt deren Farbe weiter — eine Ecke, die von einem roten Block beleuchtet wird, nimmt einen rötlichen Farbton an.
Schatten: weiche Kontaktschatten, die an die Sonnenposition gebunden sind; sogar Gras wirft einen eigenen Schatten.
Farbiges Licht durch transparente Blöcke: ein Strahl, der durch Buntglas fällt, färbt den Schatten in der Farbe dieses Blocks.
Reflexionen: verfolgte Spiegelungen auf Metall und Wasser, die auch Objekte außerhalb des Bildausschnitts zeigen und nicht nur den auf dem Bildschirm sichtbaren Teil der Szene.

Innenraum mit aktivierten Shadern
Leistung
SEUS PTGI zählt zu den anspruchsvollen Packs und benötigt eine leistungsstarke Grafikkarte. Der HRR-Zweig nutzt Half-Resolution Rendering: Effekte werden mit der halben Auflösung pro Achse berechnet (bei 1080p beträgt die interne Auflösung beispielsweise 540p), anschließend wird das Bild mit Filterung und Glättung auf die volle Auflösung hochskaliert. Das steigert die FPS im Vergleich zu den älteren Zweigen der E-Serie um etwa das 1,5- bis 2-Fache.
HRR 3 ist auf die Weltgenerierung von 1.18 ausgelegt: der Radius, innerhalb dessen Strahlen verfolgt werden, sowie die Standard-Strahllänge wurden erhöht, weshalb das Pack spürbar anspruchsvoller ist als das vorherige HRR Test 2.1.
GPU-Kompatibilität: offiziell unterstützt werden NVIDIA-Grafikkarten. Der Betrieb auf AMD ist möglich, geht aber mit visuellen Artefakten und möglichen Abstürzen einher. Die Kompatibilität mit Intel wird nicht garantiert.

Weiche Raumbeleuchtung

Dynamische Raumbeleuchtung mithilfe von mehrfarbigem Glas
Kompatibilität mit Ressourcenpaketen
Der HRR-Zweig unterstützt Ressourcenpakete mit PBR-Maps und Parallax-Occlusion-Mapping (POM): geeignet sind Packs ab einer Auflösung von 64x mit PBR-Texturen, die Oberflächen mehr Tiefe und Relief verleihen. Packs mit eigenen Blockmodellen verursachen Beleuchtungsartefakte, weshalb man sie besser nicht zusammen mit diesem Pack aktiviert. Die offizielle Version läuft nur über OptiFine; für den Einsatz mit Iris gibt es einen separaten, von der Community modifizierten Build desselben Packs.
Einschränkungen: Krötenlichter und andere Lichtquellen aus Updates nach 1.18 sind nicht so programmiert, dass sie Licht abgeben; Türen und Falltüren lassen kein Licht durch ihre Glaseinsätze, da der Alphakanal der Textur bei der Verfolgung der globalen Beleuchtung nicht berücksichtigt wird; unter Wasser in Schluchten und Höhlen sind spürbares Lichtdurchsickern und Nebelleuchten zu beobachten.
Fazit
SEUS PTGI bringt eine physikalisch korrekte, verfolgte Szenenbeleuchtung, die rasterisierten Packs nicht zur Verfügung steht: Licht trägt Farbe zwischen Oberflächen, und Reflexionen berücksichtigen die Umgebung außerhalb des Bildausschnitts. Der Preis dafür sind hohe Anforderungen an die Grafikkarte und ausbleibende aktuelle Updates — neue lichtemittierende Blöcke werden nicht unterstützt, und der offizielle Start funktioniert nur über OptiFine. Das Pack eignet sich gut für Filmaufnahmen und Screenshots oder zum Spielen auf einem leistungsstarken PC für maximale Bildqualität, weniger jedoch für Server- oder kompetitives Gameplay, bei dem eine stabile Framerate wichtiger ist.
Installation
Eine typische Installation dauert etwa 5 Minuten. Der Ablauf ist gleich; nur Loader und der passende Build unterscheiden sich.
- 1Install a shader loader: OptiFine, or Iris + Sodium for better performance.
- 2Download the shader pack (.zip).
- 3Open Options -> Video Settings -> Shaders -> Shaders Folder and drop the .zip in.
- 4Click the shader pack in the list to enable it.











