Entity Culling — ein Mod zur Optimierung der Darstellung unsichtbarer Objekte in Minecraft
Entity Culling blendet verdeckte Entitäten und Blockentitäten in Minecraft aus und senkt so die GPU-Last in Basen, Lagerräumen und dichter…
Entity Culling blendet verdeckte Entitäten und Blockentitäten in Minecraft aus und senkt so die GPU-Last in Basen, Lagerräumen und dichter Bebauung.
Entity Culling — ein Mod zur Optimierung der Darstellung unsichtbarer Objekte in Minecraft
Minecraft-Version, mit der der Artikel getestet und geschrieben wurde: 1.21.10
Unterstützter Versionsbereich: 1.7.10 – 26.2
Entity Culling ist ein clientseitiger Mod für Minecraft, der Blockentitäten und Entitäten, die durch Gelände und Gebäude verdeckt sind, aus der Darstellung entfernt. In Vanilla verbraucht der Client Ressourcen für die Darstellung von Truhen, Leuchtfeuern, Mobs und anderen Objekten, selbst wenn diese vollständig von Wänden oder Decken verdeckt sind und physisch nicht im Bild erscheinen. Der Mod ermittelt die tatsächliche Sichtbarkeit jedes solchen Objekts und überspringt es, wenn die Sichtlinie blockiert ist. Dadurch entfallen unnötige Renderaufrufe, und ein Teil der Last wird in dicht bebauten Bereichen von der Grafikkarte genommen.
Wie das Ausblenden verdeckter Objekte funktioniert
Grundlage des Mods ist asynchrones Strahlentracing (path-tracing). Dabei werden freie CPU-Threads genutzt: parallel zum Haupt-Spielthread wird berechnet, ob eine direkte Sichtlinie von der Kamera zu jedem Objekt besteht. Die Berechnung erfolgt in Echtzeit und blockiert den Hauptthread nicht, sodass die Sichtbarkeit während der Bewegung fortlaufend aktualisiert wird.
Das Vanilla-Culling und die Prüfung in Sodium arbeiten auf Chunk-Ebene: Ein Objekt wird gerendert, wenn der Chunk, in dem es sich befindet, geladen ist. Hier ist der Ansatz präziser — es wird genau die Sichtlinie berücksichtigt. Ein Objekt, das sich in einem sichtbaren Chunk befindet, aber von einem Berg, einer Basiswand oder einer Decke verdeckt wird, wird übersprungen. Dem Culling unterliegen Blockentitäten (Truhen, Leuchtfeuer, Fässer) sowie gewöhnliche Entitäten — Mobs und andere bewegliche Objekte.

Demonstration der Bildrate über F3 bei aktiviertem Mod

Demonstration der Bildrate über F3 bei deaktiviertem Mod
Wo der Unterschied spürbar ist
Der Gewinn hängt davon ab, wie viele Objekte in der Szene vor der Kamera verdeckt sind. Der größte Effekt zeigt sich in großen Basen, in technischen Lagerräumen mit Hunderten von Truhen, in unterirdischen Komplexen und auf Servern mit dichter Bebauung, wo im Renderbereich viele Blockentitäten und Mobs hinter Wänden stehen. Auf offenem Feld ohne Bebauung ist der Zuwachs minimal, da es kaum etwas zu verbergen gibt.
Optimierung der Entity-Ticks
Unabhängig von der Darstellung kann der Mod die Tick-Verarbeitung für Entitäten begrenzen, die derzeit nicht sichtbar sind. Solange eine Entität verdeckt ist, aktualisiert der Client nur das Nötigste, und die Last durch eine große Anzahl unsichtbarer Mobs sinkt. Der Schalter wird in den Einstellungen aktiviert und ist standardmäßig eingeschaltet.
Die Optimierung betrifft nur die Client-Seite. Die serverseitige Simulation bleibt vom Mod unberührt: Mobs erscheinen weiterhin, bewegen sich und lassen Gegenstände fallen, und Farmen funktionieren unverändert.
Clientseitige Entitäten: Einige Mods (darunter auch magische) verwenden rein clientseitige Entitäten für Animationen und Effekte. Wenn solche Entitäten ausgeblendet werden oder keine Ticks erhalten, kann ihre Animation fehlerhaft ablaufen. Solche Objekte sollten in den Einstellungen in die entsprechende Whitelist aufgenommen werden.
Fazit
Entity Culling entlastet die Darstellung und einen Teil der Verarbeitung von Objekten, die der Spieler physisch nicht sieht, indem die Sichtbarkeitsberechnung auf separate CPU-Threads ausgelagert wird. Im Gegensatz zum integrierten Entity-Culling in Sodium, das sich an sichtbaren Chunks orientiert, wird hier genau die Sichtlinie berücksichtigt, sodass mehr verdeckte Objekte übersprungen werden. Die Hauptbeschränkung besteht darin, dass einzelne Blockentitäten und clientseitige Effekte aus manchen Mods verschwinden oder flackern können, bis sie manuell vom Culling ausgeschlossen werden. Am meisten profitieren vom Mod Survival-Spieler mit umfangreichen Bauten, technische Builds und aufwendige Modpacks, bei denen ständig viele verdeckte Objekte im Sichtfeld verbleiben.
Installation
Eine typische Installation dauert etwa 5 Minuten. Der Ablauf ist gleich; nur Loader und der passende Build unterscheiden sich.
- 1Install a mod loader (Forge, Fabric or NeoForge) that matches your Minecraft version.
- 2Download the mod file (.jar) built for that same version.
- 3Place the .jar into your .minecraft/mods folder.
- 4Launch Minecraft with the modded profile and check the mod loads in-game.











